Eifersucht

Die hässlichste Sache der Welt? Oder doch ein Liebesbeweis?


Liebesbeweis, da Eifersucht meines Erachten nach immer etwas mit Liebe zu schaffen hat.

„Eifersucht ist die Angst zu verlieren“ dieser Satz beschreibt die Sache nahezu perfekt, außerdem verschönert sie es.

Aber nun wirklich, es gibt zwei Kategorien von Eifersucht:

  1. Die willkommene Eifersucht

    Die Art der Eifersucht die eigentlich jeder Partner schön und süß findet. Man zeigt seinem Partner damit wie viel Bedeutung an ihm liegt. Man sieht kritisch wenn er mit einem anderen, hübschen Mädchen redet, aber man reißt ihm nicht den Kopf ab. Man sieht seinen Partner noch als Geschenk des Schicksals an und nicht als Eigentum. Eigentlich weiß man er macht nichts, da er DICH liebt und niemand sonst. Keine andere hat eine Chance, aber trotzdem gefällt eine solche Situation einem nicht.

  2. Die krankhafte Eifersucht

    Man kann eine geliebte Person nirgendwo alleine hin gehen lassen. Man kontrolliert sie und verfolgt die auf Schritt und Tritt. Sie wird zum Besitz. „Er gehört MIR! Verstanden?“ Man könnte gerade zu morden, nur weil er eine andere ansieht. Egal was ist, es ist ein Anlass der Eifersucht. Beispielsweise begrüßt er eine gute Freundin mit einer Umarmung, dies galt nicht als nette, höfliche und freundschaftliche Geste.. NEIN! Er hat direkt Interesse an diesem Mädchen und man selbst ist Dreck. Kurz gesagt; alles was mit einem anderen Mädchen zu tun hat ist direkt etwas schlechtes.


Normalerweise bin ich stolz sagen zu können, ich gehöre zur ersten Kategorie. Normalerweise ist dies auch der Fall. Ich liebe meinen Freund. Ich bin so verdammt glücklich ihn zu habe. Diese kurzen Sätze begründen meine Eifersucht. Ich mag es nicht besonders wenn er ohne mich zu einer Feier geht, weil ich nicht weiß was da passiert. Trotz alle dem ist mein Vertrauen groß genug, dass ich ihn alleine gehen lassen kann. Ich sitze zwar gerne mal unruhig Zuhause, mache mir Gedanken, doch ich liebe ihn! Das bedeutet ich sterbe nicht vor Eifersucht. Mache mir nur meine Gedanken, aber das ist Liebe.

Doch heute Abend sieht es irgendwie anders aus. Es war so komisch. Ging so schnell von mir, mit wenig Worten. Ich habe Angst...

11.9.10 20:17, kommentieren

Verlustängste

Was ist meine größte Angst? Etwas oder jemanden zu verlieren.

Ich bin verliebt. Sehr verliebt. Sobald ich an meinen Freund denke, schlägt mein Herz schneller und ich bin gleich glücklich. Doch vor all diesem Glück wächst die Angst. Sie wird größer und größer, die nimmt die Überhand. In manchen Momenten ist die Angst zwar da, aber sie ist nicht so groß. Sobald ich aber Stundenlang keine Antwort bekomme, beginne mir Sorgen zu machen, wird es schlimm. „Wieso schreibt er nicht?“... „Was ist passiert?“ Ich mache mir Vorwürfe, will ihm aber auch nicht belästigen indem ich ihn dutzende Nachrichten schreibe. Also was tun?.. Genau. Ich setzte ich mich wieder auf mein Bett, sehe Fern, versuche zu schlafen. Irgendwas um auf andere Gedanken zukommen und dem großen Nachdenken zu entgehen. Verdammt schwere Angelegenheit. Doch es ist immer so, dass ist letztendlich besiegt werde. Ich sitze auf meinem Bett und denke nach. Ich denke und denke. Und dies ist nicht unbedingt gut. Ich steigere mich hinein. Beginne sogar zu weinen.

Ja, ich habe verdammt große Verlustängste. Alles der Liebe Willen. Ich bin noch jung, doch ich bin mir sicher die Liebe fürs Leben gefunden zu haben. Zwischen uns stimmt einfach alles. Wir verstehen uns und sind beide etwas durchgeknallt. Es ist alles so wie man es sich wünscht. Mit ihm kann ich mir eine Zukunft vorstellen. J, so richtig mit allem drum und dran. Hochzeit, Kinder, gemeinsam wohnen. Wir beide glauben daran, dass unsere Beziehung lange halten wird. Ist doch ein gutes Zeichen oder?

Ich weiß dass er mich liebt, er zeigt es mir und er ist mehr als Treu. Er sieht nicht mal anderen Mädchen hinterher. Er ist ein Traummann. Mein Traummann.. den ich um nichts in der Welt verlieren will. Deswegen so große Ängste. Ängste um meine große Liebe.

17.8.10 17:18, kommentieren

Abendliches Nachdenken

Wie viele Fragen mir von Zeit zu Zeit so durch den Kopf gehen. Es ist wunderlich. Ich sitze nur hier, sehe mir einen Film ein und eine Kleinigkeit zwingt mich über jeden Schritt meines Lebens nachzudenken. Ist das nun gut oder schlecht? Muss denn immer alles schlecht sein? Eigentlich nicht, doch bei mir schon. Eine erwartete SMS, die einfach nicht kommt, verändert meine Weltveranschaulichung. Ich werfe mir die schlimmsten Dinge vor, gebe mir für alles die Schuld.. wem auch sonst? Stelle mir zusammenhanglose Fragen. Fragen über Fragen, die mich in meinem inneren Monolog immer weiter und weiter und immer weiter führen. Es gibt nicht einmal klare Übergange, nein, ich gerate nicht von A nach B. Ich nehme die Abkürzung direkt zum M. Wieso auch nicht. So gelange ich direkt, ohne große Probleme, vom Schulstress zu der großen Frage; „Liebt er mich denn wirklich?“

Nun bricht der Abend an, Draußen wird es immer dunkler, es wird spät. Ich frage mich die unmöglichsten Dinge, wie soll es auch anders sein. Dabei merke ich wie mich die kleinsten, noch so winzigen Dinge alle nerven Rauben. Ich kann mich gerade noch so zusammenreißen. Ich versuche die Ruhe zu bewahren. Ich bin den Tränen nahe, nur weil ich mit den Abend anders erhofft habe. Doch so ist es oft. Ich träume von den Sachen, die nie in Erfüllung gehen werden. Ich träume, von einem schönen, reibungslosen Leben. Wer nicht? Doch immer wenn ich kurz davor stehe, mir selbst denke „So soll es sein, so kann es bleiben..“ nimmt alles eine totale Kehrtwendung. Wieso sollte das Leben auch „perfekt“ sein. Nichts ist perfekt.. Leider. Jeder noch so schöne Moment, wird mit einer kleinen Regung zerstört. Ein falsches, unüberlegtes Wort, zerstört die Traumwelt, in der ich doch so gerne Leben würde..

16.8.10 22:21, kommentieren

Der Reiz an einem Blog.

Ich bin ein Mensch, der viel Zeit mit nachdenken verbringt. Ich schreibe meine Gedanken nieder, eigentlich in ein Tagebuch. Nun dachte ich mir einen Blog zu erstellen, diese Seite bietet sich ja prima an. Ich gehe mit meinen Launen und Gedanken offen um. Ich mag es verschiedene Meinungen zu hören. Hier möchte ich nun, wie in einem Tagebuch, meine Gedanken niederschreiben. Leser können es kommentieren. Das ist der Reiz. Ein Tagebuch ist gemein, nur der Eigentümer soll es lesen, er verschließt und versteckt es. Doch hier soll jeder meine Gedanken, besonderen Ereignisse, Stimmungswechsel und vieles mehr verfolgen können. Lesen und kommentieren.

Ich wünsche viel Spaß.

16.8.10 16:10, kommentieren