Abendliches Nachdenken

Wie viele Fragen mir von Zeit zu Zeit so durch den Kopf gehen. Es ist wunderlich. Ich sitze nur hier, sehe mir einen Film ein und eine Kleinigkeit zwingt mich über jeden Schritt meines Lebens nachzudenken. Ist das nun gut oder schlecht? Muss denn immer alles schlecht sein? Eigentlich nicht, doch bei mir schon. Eine erwartete SMS, die einfach nicht kommt, verändert meine Weltveranschaulichung. Ich werfe mir die schlimmsten Dinge vor, gebe mir für alles die Schuld.. wem auch sonst? Stelle mir zusammenhanglose Fragen. Fragen über Fragen, die mich in meinem inneren Monolog immer weiter und weiter und immer weiter führen. Es gibt nicht einmal klare Übergange, nein, ich gerate nicht von A nach B. Ich nehme die Abkürzung direkt zum M. Wieso auch nicht. So gelange ich direkt, ohne große Probleme, vom Schulstress zu der großen Frage; „Liebt er mich denn wirklich?“

Nun bricht der Abend an, Draußen wird es immer dunkler, es wird spät. Ich frage mich die unmöglichsten Dinge, wie soll es auch anders sein. Dabei merke ich wie mich die kleinsten, noch so winzigen Dinge alle nerven Rauben. Ich kann mich gerade noch so zusammenreißen. Ich versuche die Ruhe zu bewahren. Ich bin den Tränen nahe, nur weil ich mit den Abend anders erhofft habe. Doch so ist es oft. Ich träume von den Sachen, die nie in Erfüllung gehen werden. Ich träume, von einem schönen, reibungslosen Leben. Wer nicht? Doch immer wenn ich kurz davor stehe, mir selbst denke „So soll es sein, so kann es bleiben..“ nimmt alles eine totale Kehrtwendung. Wieso sollte das Leben auch „perfekt“ sein. Nichts ist perfekt.. Leider. Jeder noch so schöne Moment, wird mit einer kleinen Regung zerstört. Ein falsches, unüberlegtes Wort, zerstört die Traumwelt, in der ich doch so gerne Leben würde..

16.8.10 22:21

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